"Melanie Bonajo: Single Mother Songs from the End of Nature" vom 1. Juni bis 27. August 2017 im Frankfurter Kunstverein

 

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert die erste große institutionelle Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Melanie Bonajo in Deutschland. Die Künstlerin ist unter den Nominierten des niederländischen Prix de Rome 2017, der am höchsten dotierte Preis für Visual Arts in den Niederlanden.

Melanie Bonajo, "Night Soil – Economy of Love", 2015; Copyright; the artist, Courtesy the artist & AKINCI, Amsterdam

Die künstlerische Praxis von Melanie Bonajo ist geprägt von einem kritischen Blick auf den Zustand der Welt. Ihre Werke entstehen vor dem Hintergrund einer explizit kapitalismuskritischen Haltung und einem ambivalenten Verhältnis gegenüber der modernen Fortschrittseuphorie. Die Künstlerin sucht in ihren Arbeiten nach alternativen Weltbildern und Formen des friedlichen Widerstandes in der von Krisen erschütterten Welt.

Politisch und aktivistisch widmet sich Bonajo dringlichen und andauernden gesellschaftlichen Themen unserer Zeit, wie dem Dualismus zwischen Mensch und Natur, den rasant schwindenden Ressourcen und den Auswirkungen des Klimawandels. Ihre Videos, Performances, Fotografien und Installationen sind Ergebnis meist jahrelanger Prozesse.

Mittels genauer Beobachtung, dem Sammeln und Kategorisieren geht sie den existenziellen Fragen des Menschseins auf den Grund. Am Ende ihrer Reflexion stehen stark ästhetische Werke, die es dem Betrachter ermöglichen, sich den Themen unserer Zeit in sinnlich erfahrbaren Szenarien zu nähern.

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