"Rubens. Kraft der Verwandlung" vom 8. Februar bis 3. Juni 2018 im Städel

 

Kaum ein anderer Künstler hat die europäische Barockmalerei so geprägt wie Peter Paul Rubens (1577-1640). Ein wenig bekannter Aspekt in Rubens’ Schaffen betrifft seinen Umgang mit Werken anderer Künstler. In besonders freier Weise nutzte er sie als Inspirationsquellen für seine eigenen Gemälde. Es lässt sich beobachten, wie er sich den fremden Formenschatz in einem kreativen Prozess der Anverwandlung und Neuinterpretation zu eigen machte. Neben antiken Originalskulpturen aus Marmor und Bronze sind auch Gemälde und Grafiken sowie Skulpturen von Rubens’ Vorläufern und Zeitgenossen zu sehen, darunter Schlüsselwerke von Tizian, Tintoretto und Caravaggio, von Goltzius, Coxie, Giambologna, van Tetrode und van der Schardt, von Elsheimer, Rottenhammer und Rembrandt.

Peter Paul Rubens (1577–1640), Venus und Cupido, um 1628, © Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza

Die etwa 120 Objekte umfassende, Gattungsgrenzen überschreitende Sonderausstellung vereint Bildhauerei, Grafik und Malerei, um an exemplarischen Werkgruppen Rubens’ Methode der Inszenierung wohlbekannter wie ganz neuer Bildthemen aufzuzeigen, die mehr sind als nur ein konzentriertes Produkt seiner Seherfahrung. 

Digitorial: https://rubens.staedelmuseum.de/de

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Trailer "Rubens. Kraft der Verwandlung"
© Städel Museum
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