"Primary Structures. Meisterwerke der Minimal Art" vom 22. Februar bis 13. August 2017 im MMK 2

 

Mit einer solchen Konzentration, Vielfalt und Qualität an Werken der Minimal Art wie sie in der Sammlung des MMK Museum für Moderne Kunst zu finden ist, kann in Deutschland kaum ein anderes Museum aufwarten. Die Ausstellung „Primary Structures“ zeigt erstmals in einer umfassenden Schau die Meisterwerke dieses Sammlungsschwerpunktes.

Sarah Morris: Parrot [Origami], 2009 Courtesy Sarah Morris, Foto/photo: Axel Schneider

Durch den Ankauf der ehemaligen Sammlung von Karl Ströher durch die Stadt Frankfurt im Jahr 1981 besitzt das MMK ein einzigartiges Konvolut von Werken US-amerikanischer Minimal Künstler der 1960er-Jahre, darunter umfangreiche Werkgruppen von Carl Andre, Walter De Maria, Dan Flavin, Donald Judd und Fred Sandback. Zudem gehören mit der 2006 von dem ehemaligen Galeristen und Sammler Rolf Ricke erworbenen Sammlung auch herausragende Werke des Postminimalismus zu den Beständen des MMK.

Die Vertreter der neuen Kunstströmung Minimal Art, die sich in den frühen 1960er-Jahren in den USA entwickelte, strebten in ihren Werken nach Objektivität, Logik und industrieller Fertigung ohne künstlerische Handschrift. Sie reduzierten ihre Arbeiten auf einfache übersichtliche und meist geometrische Grundstrukturen, sogenannte „Primary Structures“. Neben diesem Grundprinzip der Minimal Art bezieht sich der Titel der Ausstellung im MMK 2 ebenfalls auf die legendäre und in ihrer Bedeutung bahnbrechende gleichnamige Ausstellung im Jewish Museum in New York 1966.

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Videodateien
Trailer "Primary Structures. Meisterwerke der Minimal Art"
© MMK Museum für Moderne Kunst
Anfahrt
MMK 2 - MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt
Taunustor 1
D 60311 Frankfurt am Main
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