"Claudia Andujar: Morgen darf nicht gestern sein" vom 18. Februar bis 25. Juni 2017 im MMK 1

 

Erstmals in Europa gibt die Ausstellung im MMK 1 des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main einen umfangreichen Einblick in das fotografische Werk der in Brasilien lebenden Künstlerin Claudia Andujar (*1931 in Neuchâtel, Schweiz). Im Rahmen ihres aktivistischen Engagements zum Schutz der Yanomami, Brasiliens größter indigener Volksgruppe, entstand in den 1970er-Jahren ihre bedeutende Serie „Marcados“ (dt. „Die Markierten“). Diese Porträts waren für die Künstlerin der Beginn einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit der Kultur der Yanomami.

Claudia Andujar, Urihi-a, 1974 Courtesy Claudia Andujar and Galeria Vermelho, São Paulo, Brazil

Neben der umfangreichen Serie „Marcados“ präsentiert die Ausstellung fotografische Werkgruppen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. So reiste Andujar unter anderem 1976 von São Paulo aus zu den Yanomami im Norden des Landes und dokumentierte die Reise fotografisch aus der Heckscheibe ihres VW Käfers.

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MMK 1 - MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt
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